Lablog online: Windows 7 unter XP und Ubuntu:
Aus dem Testlabor: Beta von Windows 7 unter Virtualbox
Mit der Software »VirtualBox 2.1.2« von Sun lässt sich »Windows 7 Beta« von Microsoft einsetzen, ohne dafür eine Extra-Partion freimachen zu müssen. Network Computing hat es ausprobiert: Über eine »RemoteDesktop«-Verbindung lässt sich ganz normal arbeiten.
Microsofts Windows-7 Beta hat bisher positiv überrascht. Nicht immer hat der Anwender jedoch eine Partition frei oder will eine Beta auf seinem System einsetzen. Hier ist Suns »VirtualBox 2.1.2« eine gute Wahl. Die Virtual-Machine-Software (VM) unterstützt seit der Version 2.1 auch Windows 7 als Gastsystem. Network Computing hat sich Microsofts Beta-Version unter Virtualbox angeschaut. Dabei lassen sich auch USB-Sticks und gemeinsame Ordner mit dem Gastsystem nutzen. Das Vmbox-Fenster eines Gastsystems ist etwas begrenzt. Aber über eine Remotedesktop-Verbindung arbeitet es sich aber ganz angenehm. Etwas tückisch kann die USB-Einbindung sein. Derzeit lässt sich die Beta-Version von Windows 7 noch bei Microsoft herunterladen.
Installation eines Netzwerk-Drucker in Windows 7 Beta über das Virtual-Machine-Fenster von »VirtualBox 2.1.2« von Sun
Windows-7-Beta kommt als Iso-Image. Da Virtualbox diese als DVD-/CD-Laufwerk einhängen kann, fällt der Brennvorgang das Brennen einer DVD weg. Zum Einsatz Virtualbox 2.1.2 unter Windows-XP Professional auf einem Laptop von Fujitsu-Siemens mit Intel-Dual-Core-Prozessor. Die Installation von Windows 7 verläuft ohne Probleme. Anschließend richtete das Laborteam die Gastsystemerweiterung von Virtualbox in Windows 7 ein. Die Einbindung des Iso-Images erfolgte leider nicht immer automatisch. Die Erweiterungen binden ein paar Treiber ein, so dass der Nutzer sich etwa mit der Mouse frei bewegen kann zwischen VM-Fenster und Host.
Das Host-Fenster hat nur eine begrenzte Größe und richtig arbeiten lässt sich damit nicht. Zum Glück lässt gibt den Remotedesktop für den Zugriff auf die Windows-7-VM. Dort muss allerdings zuerst der Remotezugriff freigeschaltet werden. Anschließend ließ sich über die IP-Adresse einfach auf die VM zugreifen. Im Test war die VM über ein Hostinterface eingebunden. Damit ist sie als eigenes System im Netz sichtbar und bekommt per DHCP automatisch eine IP-Adresse. Nach der erfolgreichen Anmeldung über RDP an Windows-7 konnte das Laborteam mit voller Bildschirmauflösung arbeiten. Auch bei eingeschalteten Desktop-Hintergrund war der Zugriff angenehm. Allerdings gibt es ein paar Einstellungen für die der Nutzer den Remotedesktop verlassen muss, da sich diese nur im Vmbox-Fenster der VM konfigurieren lassen. Dies ist etwas umständlich, da sich der Anwender dazu auf der Vmbox-Fenster von Windows 7 anmelden muss.
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