Terminal-Services und Virtual-Desktops vereint:
Details zu Release 2 für Windows-Server 2008
Mit Live-Migration in der zweiten Version für den Windows-Server 2008 lassen sich virtuelle Maschinen in Hyper-V nahtlos verschieben. Bessere CPU-Unterstützung, weniger Energieverbrauch, verbessertes Server-Management oder Local-Branch-Cache für Dateien sind weitere Veränderungen.
Im Jahr 2010 soll laut dem Fahrplan auf Microsofts Website die zweite Version ihres Windows-Server-2008-Betriebssystem kommen. Derzeit findet sich ein erster Draft für einen Beta-Test auf der Homepage. Das Release 2 verbessert die Prozessor-Unterstützung von AMD und Intel. Es lassen sich bis zu 256 logische Prozessoren für virtuelle Maschinen (VMs) nutzen. Eine Hyper-V-Maschine kann davon bis 32 in Beschlag nehmen. Zum Energiesparen führt R2 Core-Parking und weitere Group-Policies ein. Statt Quick- gibt es nun Live-Migration für virtuelle Maschinen (VMs), was nun eine Unterbrechung im Milli- statt Sekundenbereich bedeutet. Über einen Branch-Cache lassen sich bereits remote übertragene Dateien in einem lokalen Cache (Branch-Cache-Server oder Windows-7-PC) ablegen. Außerdem gibt es Verbesserungen beim Management für Energieverbrauch, Remote-Verwaltung oder Identity-Management.
Windows Server 2008 R2 kommt mit der Powershell 2.0.
Live-Migration basiert auf den neuen Cluster-Shared-Volumes (CSV). Darüber können mehrere Knoten in einem Failover-Cluster auf die gleiche LUN (Logical-Number-Unit) zugreifen. Dabei sieht jede VM ihre eigene LUN. Tatsächlich liegen die Vhd-Dateien (Virtual-Hard-Disks) alle auf dem gleichen CSV-Volume. Fällt etwa die Netzwerk-Verbindung eines Cluster-Knotens mit VMs aus, wird der Netzwerkverkehr automatisch über eine redundante Verbindung eines zweiten Knotens geleitet. Mit Hilfe eines »Best Practices Analyzers« für alle Server-Rollen lassen sich auch die Failover-Cluster-Einstellungen überprüfen.
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