Virtualisierung für Server:
Vmware-Software direkt auf dem Motherboard
»Embedded«-Versionen der Virtualisierungssoftware ESXi von Vmware sind in Kürze von den Motherboard-Herstellern Asus, Gigabyte, Inventec und Tyan erhältlich. Bislang bot nur Supermicro Server-Mainboards mit integrierter Vmware-Software an.
Die Hauptplatinen kommen in Server-Systemen mit einen, zwei und vier Prozessoren zum Einsatz. Vmware gab die Kooperation mit Asus, Gigabyte, Inventec und Tyan auf der IT-Messe Computex in Taiwan bekannt.
Vmware ESXi ist die Embedded-Ausgabe von Vmware ESX. Die Virtualisierungslösung bietet dieselben Funktionen wie ESX. Der Hypervisor benötigt jedoch nur 32 MByte Speicher. Damit lässt sich diese Version auch auf Server-Hauptplatinen unterbringen.
Vmware hat bei ESXi den Hypervisor auf eine Größe von 32 MByte verkleinert.Damit passt er auch auf Motherboardsvon Server-Systemen.
Laut Vmware unterstützen ESX beziehungsweise ESXi derzeit 250 Server-Typen, 60 Betriebssysteme, 260 Storage-Arrays und 75 Anwendungen.
Die Zusammenarbeit mit einigen der führenden Anbieter von Motherboards ist ein geschickter Schachzug von Vmware. Er erleichtert es Herstellern von Servern, Virtualisierungslösungen anzubieten. Das wiederum dürfte dazu führen, dass Vmwares Software ihre Position auf dem Markt festigt.
Etliche der führenden Server-Hersteller bieten bereits Vmware ESXi an. Dazu gehören Dell, Fujitsu-Siemens, Hewlett-Packard, IBM, NEC und Supermicro.
Server-Systeme mit ESXi von Asus, Gigabyte und Co. sollen innerhalb der nächsten zwei Monate verfügbar sein.
Die Leserkommentare sind für diesen Artikel deaktiviert.
» Tipp der Redaktion
Windows-Server: Paketverluste bei virtuellen Maschinen vermeiden
Bei virtuellen Maschinen (VMs) mit Windows-Server-2008 R2 kann es unter bestimmten Umständen zu Paketverlusten kommen. Erhöht der Administrator den Netzwerk-Puffer der einzelnen VMs lässt sich dies vermeiden.
Kostenloser Leitfaden »Betriebssichere Rechenzentren«
Einen Überblick über die technischen und gesetzlichen Anforderungen, die Datacenter erfüllen müssen, gibt ein kostenloser Leitfaden des Bitkom. Die Broschüre kann kostenlos von der Web-Seite des Verbandes heruntergeladen werden.
» Top-Stories der Woche
Musik von Pink Floyd darf nicht in Häppchen zum Download angeboten werden
Einen Sieg über den schnöden Kommerz – und das Internet-Zeitalter – hat die Musikgruppe Pink Floyd erzielt. Sie erwirkten ein Urteil gegen den Musikkonzern EMI. Dieser darf die Platten und CDs der Band jetzt nur als Ganzes zum Download anbieten, nicht mehr einzelne Titel.
Amazon-Cloud als günstige Alternative zu Dienstleistern
Kann die Cloud Dienstleister wirklich ersetzen? Benchmarking-Spezialist Metri hat sich die Angebote von Amazon genauer angeschaut und mit klassischen IT-Dienstleistern verglichen. Das überraschend deutliche Fazit: »Amazon ist eine kostengünstige Alternative – zumindest für Entwicklungs- und Testzwecke«.
» Meistgelesene News
Die 5 größten Datenschutz-Lügen
Verstärkt durch einen Wandel in der IT (z.B. Cloud Computing) und das neue Datenschutzgesetz werden Daten zu einem der wichtigsten und wertvollsten Vermögensgüter in Unternehmen. Eine überholte Auffassung von Datenschutz verhindert jedoch oft noch den gewünschten Erfolg entsprechender Maßnahmen.
Es geht doch: Windows 7 RC auf Vollversion updaten
Eigentlich muss der Nutzer beim Wechsel vom Release-Candidate zur finalen Version eine Neuinstallation vornehmen. Aber es gibt einen Trick von Microsoft, damit ein Upgrade doch funktioniert. Network Computing hat es ausprobiert.
» Preisvergleich Top 5
» Network-Computing-Tests
Zwei Netbooks im Praxistest
Spielzeug oder Arbeitswerkzeug? Das Asus EeePC 901 und Samsungs NC 10 im Büroalltag
Universal Desktops von Igel
Die neue Thin-Client-Familie von Igel macht IT einfach.
Test: Paessler siegt im Streit der Network-Monitoring-Produkte
Mit einer Empfehlung der NWC-Redaktion kann sich Paesslers PRTG Network Monitor 7.2 schmücken. Die Netzwerk-Monitoring-Software distanzierte drei Konkurrenten.