Integriertes Server-/Storage-System:
SAN und Server in einem Gehäuse
Intels modulares Blade-Server-System mit integriertem Storage-System stößt bei deutschen Systemhäusern auf rege Resonanz. Auch ICO und CPI haben entsprechende Geräte vorgestellt.
Über Intels Modular-Server mit Multi-Flex-Technik haben wir bereits berichtet, auch über die ersten Anbieter entsprechender Systeme (siehe Beitrag). Der Modular Server ist für kleine und mittelständische Firmen gedacht. Technische Details finden Sie in der angesprochenen Meldung.
Flexibles Kerlchen: der Blade-/Storage-Servervon Intel, den ICO und CPI nach Maß fürAnwender zusammenstellen.
Auch ICO und CPI haben jetzt Blade-Server-Systeme auf Basis des Modular-Servers angekündigt. Zunächst ein Blick auf eine Beispielkonfiguration von ICO mit dem Namen »Xanthos Clear Bay 1«.
Das System besteht aus dem Chassis, drei Compute-Blades mit jeweils zwei Xeon-E5405-Prozessoren von Intel und 4 x 1 GByte RAM. Hinzu kommen sieben SAS-Festplatten im Format 2,5 Zoll mit jeweils 73 GByte, außerdem ein Storage-Modul und vier redundante 1000-Watt-Netzteile.
Das Ganze bietet ICO für rund 9260 Euro an. Eine zweite Version kostet an die 25.300 Euro. Sie komplett redundant ausgelegt und mit sechs Blade-Servern ausgestattet.
CPI: Backup als Ergänzung
Mit rund 6900 Euro ist das Einstiegsmodell »Eagle Blade 6306« von CPI etwas günstiger. Allerdings gibt CPI in der Pressemitteilung nicht an, welche Komponenten das Eagle Blade 6306 enthält. Wie der Name »Modular-Server« bereits sagt, lassen sich nach dem Baukastenprinzip völlig unterschiedliche Geräte zusammenstellen.
Als Ergänzung für das System will CPI in Kürze einen Backup-Loader vorstellen. Er kann im Rack montiert werden und lässt sich über die externe SAS-Erweiterungsschnittstelle (Serial-Attached SCSI) anschließen.
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