Reinigung ohne spezielles Werkzeug:
Glasfaserstecker von TDE trotzen der Verschmutzung
Mit Hilfe der Linsenstecker für die Glasfaserkopplung von Trans Data Elektronik sollen diese auch unter rauen Bedingungen einsetzbar sein. Verschmutzungen sollen so wenig Auswirkung haben.
Der Einsatz von Glasfaser ist nicht so schwierig, wie dies vielleicht allgemein angenommen wird. Im Vergleich zur Kupferverkabelung sind die Effekte deutlich einfacher zu verstehen. Ein großes Problem beim Einsatz von Glasfaser ist allerdings der Schmutz auf den Steckern, um Glasfaser zu verbinden. Dieser führt zu einer weiteren Dämpfung und kann die Kontaktstelle sogar beschädigen. Mehr Dämpfung hat wieder weniger Bandbreite zur Folge. Mit speziellen Linsensteckern will Trans Data Elektronik (TDE) dieses Problem entschärfen und Glasfaser sogar für den Einsatz unter rauen Bedingungen fit machen.
Der Linsenstecksystem für Glasfaser von Trans Data Elektronik soll unempfindlich gegenüber Verschmutzung, Staub, Erschütterung und Vibration sein.
Linsenstecker weiten den Lichtstrahl deutlich auf, der aus der Glasfaser kommt. Die Vergrößerung liegt dabei um 140- bis 2400-fache des ursprünglichen Strahls. Umgekehrt konzentriert der gegenüberliegende Stecker wiederum das Licht. Dabei besteht zwischen den beiden Steckern kein direkter Kontakt. Auch eine Reinigung ohne spezielles Werkzeug soll so möglich sein.
Damit sollen Einflüsse von Staub, Verschmutzung, Vibration oder Erschütterung keine Chance haben. Auch wenn die Stecker nicht gekoppelt sind, sollen sie die Schutzvorgabe IP67 einhalten. Bei einem normalen Stecker führen schon Partikel kleiner als 5 Mikrometern zur Dämpfung und beschädigen die Glasoberfläche.
Die TDE-Stecker gibt es für Multi-Mode-Fasern mit einer Wellenlänge zwischen 850 und 1310 nm sowie 1310 bis 1550 nm für Single-Mode-Fasern. Bis zu 24 Kanäle können die Stecker unterstützen. Außerdem gibt es Steckverbinder für die Kopplung mit Linsensteckern.
Die Leserkommentare sind für diesen Artikel deaktiviert.
» Tipp der Redaktion
Praxis: Die sechs größten Sicherheitsrisiken bei der Server-Virtualisierung
Das Virtualisieren von Servern ist derzeit ein »Hype«-Thema. Doch bei aller Euphorie, was den Nutzen dieser Technik betrifft, wird oft ein wesentlicher Punkt vergessen: die Sicherheit. Die Beratungsgesellschaft Gartner hat sechs Risiken identifiziert, die bei der Servervirtualisierung lauern.
Vmware-Praxis: Virtuelle Maschine mit fehlerhaftem RedoLog
Schließt eine virtuelle Maschine (VM) auf einem Vmware-Server eine Operation wegen zu wenig Plattenplatz nicht ab, hilft es die Snapshot-Dateien zu löschen. Eventuell bootet die VM danach nicht mehr. Dieses Problem lässt sich ohne Restore beheben.
» Top-Stories der Woche
Microsoft mit neuem Volumenlizenz-Modell
Nachdem das bisherige Volumenlizenzprogramm »Select« nächstes Jahr ausläuft, hat Microsoft jetzt den Nachfolger vorgestellt. »Select Plus« soll den Unternehmenskunden neben vereinfachtem Software Asset Management, auch automatische Rabattierungen und eine verbesserte Software Assurance bieten.
Oswald P. Zimmermann wird in Europäischen Wirtschaftssenat berufen
Der Vorstandsvorsitzender des Technologieanbieters Datango, Oswald P. Zimmermann, wird am 23. März in den Europäischen Wirtschaftssenat berufen. In dem Gremium soll Zimmermann die Belange der Unternehmer in den Bereichen E-Learning, Prozess-Automation und -Navigation auf europäischer Ebene voranbringen.
» Meistgelesene News
Praxis: Die sechs größten Sicherheitsrisiken bei der Server-Virtualisierung
Das Virtualisieren von Servern ist derzeit ein »Hype«-Thema. Doch bei aller Euphorie, was den Nutzen dieser Technik betrifft, wird oft ein wesentlicher Punkt vergessen: die Sicherheit. Die Beratungsgesellschaft Gartner hat sechs Risiken identifiziert, die bei der Servervirtualisierung lauern.
Es geht doch: Windows 7 RC auf Vollversion updaten
Eigentlich muss der Nutzer beim Wechsel vom Release-Candidate zur finalen Version eine Neuinstallation vornehmen. Aber es gibt einen Trick von Microsoft, damit ein Upgrade doch funktioniert. Network Computing hat es ausprobiert.
» Preisvergleich Top 5
» Network-Computing-Tests
Zwei Netbooks im Praxistest
Spielzeug oder Arbeitswerkzeug? Das Asus EeePC 901 und Samsungs NC 10 im Büroalltag
Universal Desktops von Igel
Die neue Thin-Client-Familie von Igel macht IT einfach.
Test: Paessler siegt im Streit der Network-Monitoring-Produkte
Mit einer Empfehlung der NWC-Redaktion kann sich Paesslers PRTG Network Monitor 7.2 schmücken. Die Netzwerk-Monitoring-Software distanzierte drei Konkurrenten.
- Network Computing Whitepaper-Center. Jetzt aktuelle Whitepaper und CaseStudies herunterladen!
- Hier finden Sie Software zum Thema Personalwirtschaft