Private WLAN-Geräte als Fehlerquelle:
Die Top-25-Netzwerk-Fehler: Von Routing- und Link-Problemen
Ein langsames Netzwerk kann viele Ursachen haben. Trotzdem gibt es typische Probleme, die immer wieder auftauchen. Hier kommen die Stolpersteine bei Routing und Links. Im Teil 2 geht es dann um Routing und QoS. Teil 3 widmet sich dann Firewall-, Konfigurations- und Geräte-Problemen.
Für einen Anwender ist es immer das gleiche Problem: das Netzwerk ist langsam oder es gibt überhaupt keine Verbindung. Der IT-Verwalter dagegen muss dem dann auf die Spur kommen. Dies ist nicht einfach, da die Ursachen sehr vielseitig sein können. Da ist es gut, durch entsprechende Tools zu wissen, was im Netzwerk läuft. Auf der anderen Seite gibt es eine Reihe von Fehlern, die immer wieder passieren. Kennt sie der Administrator, dann vermeidet er sie auch leichter. Oder er findet das Problem schneller. Netcordia hat eine Liste mit den 25 häufigsten Netzwerkproblemen aufgestellt, das es auch als Poster gibt. Im Folgenden geht es um die Bereiche Routing und Links. Fehler hier sind etwa instabile Links beziehungsweise Root-Bridge, unidirektionaler Verkehrsfluss oder Ports im Errorstatus. Im zweiten Teil geht dann um Routing und QoS.
In ihrem Poster listet Netcordia die Top 25 der Netzwerk-Fehler aus ihrer Praxis auf.
Link-Probleme und Stabilität: Physikalische oder Datalink-Fehler führen zu langsamen oder zeitweise langsameren Applikationen. Dies wiederum kann das Routing und Spanning-Trees beeinflussen. Eventuell breiten sich dann die Effekte auf andere Netzwerkbereiche aus. Das hängt von der Topologie des Netzes ab.
Wechselnde Netzwerk-Routen: Nehmen Pakete eine falschen oder nicht effizienten Weg, hat dies Einfluss auf die Performance. Ursache dafür können instabile Links oder schlecht konfigurierte Routing-Protocol-Timer. Außerdem kommt es so Paketen außerhalb der Reihenfolge. Ebenso kann dies zu einem hohen Jitter führen, den wiederum Applikationen wie VoIP nicht mögen.
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