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12.09.2008

Performance-Überwachung integriert:
Solarwinds bringt viele Netzwerk-Hersteller unter einen Hut

von Werner Veith

Ein Interface für das Management einer ganze Reihe von Netzwerk-Komponenten verschiedener Hersteller bietet der »Orion Network Configuration Manager v5« von Solarwind. Über die gleiche Web-Console nutzt der Administrator nun auch den »Orion Network Performance Manager«.

Typischerweise arbeiten in einem LAN Komponenten verschiedener Hersteller mit unterschiedlichen Interfaces. Mit dem Orion-Network-Configuration-Manager (NCM) bekommt der Administrator eine Nutzungsoberfläche, um diese Geräte zu verwalten. In der Version 5 hat Solarwinds die Herstellerunterstützung erweitert. Dazu gehören unter anderem Aruba, Cisco, Dell, Extreme, Foundry, HP, Juniper, Nortel, Motorola oder Riverbed. Außerdem kann der IT-Verwalter Geräte-Templates anpassen oder neue erstellen, um weitere Komponenten einzubinden. Weiter besitzt der NCM jetzt eine Netzwerk-Discovery-Funktion und integriert den Orion-Network-Performance Manager in seine Console.

Der »Orion Network Configuration Manager« von Solarwind zeigt Änderungen bei überwachten Geräten unmittelbar an.

Über die Netzwerksuchfunktion füllt der Administrator die Datenbank des NCM mit den Geräten im Netz. Außerdem lassen sich Komponenten von Management-Lösungen von Drittherstellern importieren. Über die globale Suche findet der IT-Verwalter einen bestimmten Text in einer Konfigurationsdatei beziehungsweise Gerät im Netzwerk.

Veränderungen bei Komponenten im Netz entdeckt der NCM unmittelbar. Mit Hilfe der integrierten Syslog- und SNMP-Trap-Server lässt sich ein Alarm auslösen. Dank des Policy-Reporters findet der Administrator Gerätekonfigurationen, die nicht bestimmten Vorgaben entsprechen. Für etwa SOX oder Cisco-Security-Audit gibt es bereits entsprechende Reports.

Über »Configuration Rollback & Archive« kann der Administrator auf eine funtionierende Konfiguration zurückgehen, falls etwa Änderungen nicht richtig funktionieren. Über die Community-Content-Library lassen sich beispielsweie Device-Command-Templates oder spezielle Scripts anderer Anwender nutzen. NCM arbeitet unter anderem mit SNMPv1/v2/v3, Telnet, SSHv1/v2 oder TFTP. Die Preise beginnen bei 2475 Euro.

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