Die siebte Version ihres Zugriffskontrollsystems für Wireless-LANs hat Trapeze Networks vorgestellt. Smart Pass 7.0 arbeitet mit den »Non-Stop-Wireless«-Netzwerkprodukten des Anbieters zusammen und steuert den Zugang zum firmeninternen WLAN.
Trapeze Networks hat Smart Pass für die Zusammenarbeit mit anderen Komponenten des Herstellers optimiert. Dazu gehören die »LA-200-Location-Appliance« und die Netzwerkmanagement-Werkzeuge der Reihe »Ring Maste«-

Die Software ist für die Zugangskontrolle und die standortbezogene Authentifizierung von WLAN-Nutzern zuständig. Weitere Funktionen regeln den Zugang von Gästen zum Funknetz und helfen bei der Überwachung des Wireless-LANs.
Mit dem »Advanced-Access-Control«-Plug-in von Smart Pass 7.0 kann ein Netzwerkverwalter den Zugriff abhängig von Standort, Tageszeit, Identität des Nutzers, SSID (Service Set Identifier = »Name«) des WLANs oder VLAN (Virtuelles LAN) steuern.
Steht das Plug-in für eine standortabhängige Authentifizierung zur Verfügung, arbeitet Smart Pass 7.0 mit der Location-Appliance von Trapeze zusammen. Dieses System stellt dem WLAN-Nutzer diejenigen Dienste zur Verfügung, die seinem Benutzerprofil zugeordnet sind.
Regeln für Zugriff auf Netze und Ressourcen
Der Netzwerkmanager kann anhand von Regeln festlegen, welcher User an einem bestimmten Standort worauf Zugriff hat sowie welche Bandbreite und Ressourcen für ihn bereitstehen. Diese Funktion bietet nur Trapeze Networks.
Zudem ermöglicht Smart Pass die Auswertung von Nutzerdaten und stellt detaillierte Informationen über den Datenverkehr bereit, der über das WLAN läuft. Diese Informationen lassen sich auf einzelne Geräte oder Sessions herunter brechen.
Ab dem 30. September erhalten Kunden von Trapeze Networks, die bisher Gast Pass nutzen, für rund 300 Dollar ein Upgrade auf die Smart-Pass-7.0-Basislizenz. Das ist etwa die Hälfte des Preises, den die Software normalerweise kostet.
Noch eine Information zu Trapeze selbst: Die Übernahme des WLAN-Spezialisten durch Belden ist abgeschlossen. Belden kaufte Trapeze für rund 133 Millionen Dollar in bar. Die neue Muttergesellschaft von Trapeze bietet vornehmlich Produkte für leitungsgebundene Netze an, etwa Kabel, Steckverbinder und Switches. Durch den Kauf von Trapeze hat sich Belden nun auch Know-how auf dem Sektor Funknetze gesichert.
Die leistungsstarke Security-Appliance jetzt auch in Deutschland verfügbar. Im Kaufpreis sind bereits alle anfallenden Kosten für Hardware, alle User, alle Updates über die gesamte Laufzeit enthalten.
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