Network Computing

Software für die Dokumentenerfassung

Mit Capture Pro Papierdokumente in Bytes umwandeln  

Von: Bernd Reder

Informationen, die als Ausdruck auf Papier vorliegen, digitalisiert die Software »Capture Pro« von Kodak. Das Erfassen lässt sich automatisieren, was vor allem beim Einscannen vieler Dokumente Zeit spart.

Den Weg vom Papier hin zur digitalen Information erleichtert Capture Pro. Die Software von Kodak kostet je nach eingesetztem Kodak-Scanner-Modell zwischen rund 450 und 12.000 Euro. Die Version für Geräte anderer Hersteller ist für rund 1000 Euro zu haben. Der Preis macht deutlich, dass es sich bei dem Programm um ein Produkt für professionelle Anwender handelt.

 


Die Benutzerberfläche von Capture Pro ermöglicht dem Benutzer, alle Scan-
Vorgänge zu steuern.

Die neue Version von Capture Pro hat Kodak mit einer komplett neuen Benutzeroberfläche ausgestattet. Sie soll es auch weniger geübten Anwendern ermöglichen, komplizierte Scan-Jobs aufzusetzen und zu starten.

 

Der Benutzer kann Fenster und Bedienleistungen nach seinen Vorstellungen anpassen. Ein Explorer hält ihn auf dem Laufenden, welche Dokumente oder Stapel gerade in Arbeit sind. Auf Knopfdruck, oder besser gesagt Mausklick, lassen sich selbst komplexe Scan-Vorgänge durchführen.

 

Indizierung einfach gemacht

 

Eine Stärke von Capture Pro sind die Indizierungsfunktionen. So lässt sich eine Barcode-gestützte Indizierung vornehmen, auch anhand von 2D-Barcodes. Dafür steht eine unbegrenzte Zahl von Feldern und Zeichen zur Verfügung. Der Benutzer kann den Index in eine XML-Datei exportieren, was den Austausch mit anderen Programmen möglich macht.

 

Die eingescannten Dokumente werden als TIFF- oder JPEG-Bild gespeichert. Sie lassen sich auch als PDF-Datei ablegen, und das laut Kodak in allen Sprachen, inklusive Japanisch oder Chinesisch.

 

Sicherheitsfunktionen stellen sicher, dass vertrauliche Informationen geschützt bleiben. Der Zugang zu Dokumenten kann beispielsweise mithilfe von Benutzerprofilen geregelt werden. Bei der Nachbearbeitung von Dokumenten lassen sich außerdem einzelne Passagen unkenntlich machen.

 

Bei Bedarf können Dokumente auch mit digitalen Signaturen versehen werden. Dies verhindert, dass Informationen im Nachhinein manipuliert werden.

 

Für den Produktionsbereich interessant ist, dass Batches als Hintergrundprozesse abgearbeitet werden, entweder manuell oder automatisch. Anwender können so bereits mit dem Scannen neuer Batches beginnen, während die zuvor erfassten Dokumentstapel noch ausgegeben werden.

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