Network Computing

Unterstützung für SQL-Server 2008

Microsofts Dot-Net wird performanter  

Von: Dr. Jakob Jung/Werner Veith

Microsoft baut ihre Entwicklungsumgebung ».Net« und das dazugehörige Tool »Visual Studio 2008« wesentlich aus. Für die Version 3.5 ist jetzt das Service-Pack 1 verfügbar, die unter anderem eine erweiterte Basisklassenbibliothek enthält.

Das Dot-Net-Framework von Microsoft steht in harter Konkurrenz zu Java. Gerade in Unternehmen konnte sich Dot-Net in den letzten Monaten als vorherrschender Standard durchsetzen. Jetzt startet Microsoft eine gründliche Renovierung und Erweiterung ihrer Softwareplattform. Das Service-Pack 1 (SP1) für das Dot-Net-Framework 3.5 und das »Visual Studio 2008« bringen eine Reihe von wesentlichen Neuerungen.

 


Was bei Java die Runtime-Environment (JRE) ist, firmiert bei
Microsoft unter Common-Language-Runtime (CLR)

 

Das Client-Profile ist jetzt erheblich kleiner: Statt vorher 197 MByte sind es jetzt nur noch 26,5 MByte. Dadurch sollen Desktop-Dot-Net-Anwendungen jetzt deutlich schneller laufen. Mit dem Client-Profile ließen sich, so Microsoft, Windows-Applikationen am einfachsten verteilen. Auch die Download-Zeiten und Installation von Dot-Net-Anwendungen verkürzen sich. Dot-Net unterstützt nun weitere Funktionen von ASP-Dot-Net. Als Antwort auf Anwenderwünsche wurde auch die Basisklassenbibliothek von Dot-Net-Framework 3.5 durch neu entwickelte Klassen erweitert. Außerdem arbeiten Dot-Net 3.5 und Visual-Studio 2008 mit dem SP1 mit SQL-Server 2008 zusammen.

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