Raubkopien von »Windows Vista«, die in dieser Woche im Internet aufgetaucht sind, haben für die Nutzer laut Microsoft »nur begrenzten Wert«. Diese Versionen würden sich nach kurzer Zeit selbst deaktivieren.
Kurz nachdem Microsoft »Vista« zur Produktion freigegeben hatte, waren in Peer-to-Peer-Netzen Versionen von »Build 6000« von Vista auftaucht, inklusive entsprechender »Cracks«, mit denen sich angeblich der Aktivierungsprozess aushebeln lässt.
Microsoft gab nun bekannt, dass es sich bei diesen Versionen von Vista nicht um die finale Ausgabe der Software handelt. User sollten daher alleine schon deshalb Vorsicht walten lassen, weil es sich um unvollständige oder verfälschte Pakete handeln könne.
Selbst wenn die Installation einer Raubkopie erfolgreich verläuft, so Microsoft, wird sich die Software selbst deaktivieren, sobald der Nutzer einen Aktivierungsschlüssel zweifelhafter Herkunft eingibt. Dafür sorge die »Software Protection-Platform«-Technik.
Microsoft integrierte dieses Verfahren in Vista, um das Nutzen von Raubkopien zu erschweren. So wird beim Einspielen von Upgrades überprüft, ob es sich bei der Vista-Version um ein rechtmäßig erworbenes Exemplar handelt.
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