Network Computing

WLAN-Controller

Lancom lanciert WLAN-Controller  

Von: Bernd Reder

Mit zwei Geräten steigt Lancom Systems in den Markt der Wireless-LAN-Controller ein: dem WLC-4006 und dem WLC-4025.

Zwei Aspekte sprachen laut Ralf Koenzen, Geschäftsführer von Lancom Systems, dafür, eigene WLAN-Controller zu entwickeln: die einfachere Verwaltung und die bessere Absicherung von Wireless LANs. »Bereits bei Einsatz weniger Access-Points macht sich das vereinfachte Management durch einen zentralen Controller bezahlt«, so Koenzen.

 

Die ersten beiden Controller des Unternehmens unterscheiden sich in erster Linie durch die Zahl der Access-Points (APs), die sie verwalten können.

 


Unterstützt je nach Modell sechs oder
zwölf Access-Points: der WLC-4006.

Das kleinere Modell WLC-4006 spricht kleine und mittelständische Firmen an. Es ist in der Basisversion für sechs APs oder WLAN-Router von Lancom konzipiert. Eine erweiterte Ausgabe des WLC-4006 unterstützt bis zu zwölf Geräte.

 

Der Controller WLC-4025 ist für 25 beziehungsweise 50 Access-Points und Router ausgelegt. Zielgruppe sind größere Unternehmen.

 

Access-Points werden automatisch erkannt

 

Beide Systeme sind laut Lancom auf eine einfache Bedienung ausgelegt. So erkennen sie automatisch, wenn ein neuer Access-Point in das Funknetz integriert wird. Die Controller passen die Sicherheitsrichtlinien entsprechend an und überwachen den AP oder Router.

 

Die »Smart-Controller«-Funktion erlaubt es, anwendungs- oder benutzerbezogene WLANs einzurichten. So leitet ein WLC Daten je nach Applikation weiter: direkt in das LAN, in ein separates VLAN, etwa für Gastzugänge, oder getunnelt zum Controller, um das Roaming über IP-Subnetze hinweg zu ermöglichen.

 


Das Spitzenmodell: Der WLC-4025 ist für größere
Funknetze mit bis zu 50 APs gedacht.

Die Zugangskontrolle und das Authentifizieren von Nutzern erfolgt entweder mittels eines eingebauten oder eines externen Radius-/EAP-Servers. Für unterschiedliche Benutzergruppen lassen sich virtuelle private Netze (VPN) einrichten. Ein entsprechendes VPN-Gateway hat Lancom integriert.

 

Auch für IEEE 802.11n tauglich

 

Die WLC unterstützen Access-Points, die im 5- und 2,4-GHz-Band funken. Gleiches gilt für APs, welche die WLAN-Spezifikation IEEE 802.11n nutzen. Sie wird voraussichtlich Ende 2008 als Standard verabschiedet.

 

Der WLC-4006 für sechs Access-Points kostet rund 1500 Euro zuzüglich Mehrwertsteuer. Für das größere Modell WLC-4025 fallen rund 6250 Euro an.

 

Mit den WLC tritt Lancom Systems gegen mehrere Firmen an, die bereits seit längerer Zeit WLAN-Controller anbieten. Dazu zählen Marktführer Cisco sowie Colubris Networks und Trapeze Networks.

 

 

www.lancomsystems.de

 

 

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