Auf die Bereiche Netzwerk- und Systemmanagement hat sich die Realtech AG in Walldorf spezialisiert. In Version 6.2 ihrer Software-Suite »The Guard Service Management Center« bietet die Firma nun auch die Möglichkeit, Geschäftsprozesse zu überwachen.
Bislang war die Verwaltung heterogener IT-Infrastrukturen die Domäne von »The Guard Service Management Center«. Jetzt hat Realtech die Software-Suite um eine Komponente erweitert: das Business-Process-Management (BPM).
Über Systemschnittstellen lassen sich kaufmännische Prozessdaten in The Guard einbinden. Die Informationen bezieht die Software von ERP-Systemen (Enterprise Resource Planning), etwa von SAP.

Die Software von Realtech verknüft die Statusinformationen von Netzwerk-
Systemen, etwa Routern, mit der Performance von Geschäftsprozessen.
The Guard verknüpft diese Daten mit den Statusinformationen der IT-Infrastruktur, etwa von Server- und Speichersystemen oder des Netzwerks. Das Resultat ist laut Realtech eine lückenlose Überwachung von Geschäftsprozessen, die auf der IT aufsetzen.
Kein Information-Overflow
Eine Stärke der Lösung ist, dass sie mithilfe einer neuartigen Korrelationstechnik die sonst häufig auftretenden Event-Fluten vermeidet. The Guard Service Management Center berechnet auf Basis der Statusinformationen der überwachten IT-Systeme, wie es um die Verfügbarkeit und Leistungsfähigkeit von Prozessen bestellt ist.
Die technische Grundlage bildet »The Guard Network Manager«. Damit lassen sich alle Netzwerkkomponenten überwachen, vom Router und Switch bis hin zum Client-Rechner. Dasselbe gilt für Web- und E-Mail-Server.
Beim Network Manager hat Realtech die Multi-Site-Funktion verbessert. Das bedeutet, dass sich mit der Software große unternehmensweite Netze verwalten lassen, die viele Standorte mit einbeziehen.
Analyse aus Sicht des Anwenders
Um Prozesse so zu analysieren, wie sie ein Anwender erlebt, nutzt The Guard Service Management Center 6.2 GUI-Roboter. Sie simulieren das Nutzerverhalten und vergleichen die ermittelten Transaktionszeiten mit Referenzwerten.
Alle Informationen fasst das Programm mithilfe rollengestützter Visualisierungsfunktionen zusammen. Das heißt, der Manager erhält einen Überblick über den Status der Geschäftsprozesse. Der IT-Spezialist dagegen wird mit Detailinformationen versorgt, die ihm beispielsweise bei der Suche nach der Ursache von Fehlern helfen.
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