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17.10.2008

Insgesamt 19 Funkkanäle verwendbar:
Aruba darf alle Kanäle im 5-GHz-Band für Wireless-LAN nutzen

von Werner Veith

Aruba Networks kann dank Dynamic-Frequency-Selection (DFS) alle möglichen Kanäle im 5-GH-Band für WLAN einsetzen. Das Unternehmen hat entsprechende Genehmigungen für Europa und die USA erhalten. Außerdem kann Aruba ihre Access-Points per Funk aktualisieren.

Gerade für den Unternehmenseinsatz von Wireless-LAN ist das 5-GHz-Band besonders interessant: Hier stehen deutlich mehr überlappungsfreie Kanäle zur Verfügung als 2,4-GHz-Band. Da jedoch Teile des 5-GHz-Bands etwa für Radar genutzt werden, müssen WLAN-Access-Points (APs) Dynamic-Frequency-Selection (DFS) beherrschen, um automatisch auszuweichen. Die FCC (Federal-Communications-Commission) der USA hat nun Aruba Networks die Erlaubnis erteilt, DFS einzusetzen. Parallel dazu, hat der Hersteller die entsprechende europäische Betriebserlaubnis »EN301 893 V1.4.1« bekommen. Weiter hat die FCC den Einsatz von »Software Defined Radio« (SDR) genehmigt. SDR ermöglicht es, Aruba-APs per Funk zu aktualisieren.

Die Access-Point-Familie von Aruba Networks

In Deutschland dürfen die Bereiche 5,250 bis 5,350 GHz und 5,470 bis 5,725 nur mit DSF genutzt werden. Dann kommen 15 weitere überlappungsfreie Kanäle dazu, so dass insgesamt 19 Kanäle für 11a- oder 11n-Clients zur Verfügung stehen. Allerdings muss bei 11n bedacht werden, dass bei 40 MHz statt 20 MHz breiten Kanälen, sich natürlich weniger Funkkanäle sich nutzen lassen. Doppelte Kanalbreite bedeutet dabei doppelte Performance. Auch FCC hat mit der Vorschrift 15.407(h)(2) eine solche Vorschrift für DFS: Erkennt der AP, dass ein Radar eine Frequenz nutzt, muss er mittels DSF auf einen freien Kanal wechseln. Außerdem darf der vorige Kanal für eine bestimmte Dauer nicht mehr genutzt werden.

Mittels SDR lassen sich die APs von Aruba umprogrammieren oder aktualisieren, ohne dass dazu eine drahtgebundene Verbindung zum AP bestehen muss. So werdeb die Funkmodule aktualisiert oder um neue Kanäle ergänzt.

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