Funktioniert mit allen Wireless-Geräten:
Aruba dirigiert WLAN-Clients für eine bessere Auslastung
Mit der Version 2.0 des »Adaptive Radio Management« will Aruba die Auslastung des WLANs verbessern und gegenseitige Behinderung von Wireless-Clients verringern. So verweist die Software etwa 11n-Clients auf einen passenden Funkkanal im 5-GHz-Band.
In der ersten Version von Adaptive-Radio-Managment (ARM) ging es beispielsweise um das automatische Management der Funkparameter wie Funkkanäle. Außerdem sorgt ARM 1.0 dafür, dass Access-Points (AP) bei der Installation automatisch die passenden Parameter erhalten. Mit der Version 2.0 will Aruba nun erreichen, dass die zur Verfügung stehenden Funkressourcen besser genutzt werden. Dazu gehören Kanalzuteilung für einen Client, dynamische Verteilung von Clients auf freie Kanäle, Zuordnung zu einem AP oder Verringerung von Störrungen (Interferenzen). Weiter geht es um eine faire Nutzung der verfügbaren Bandbreite. Alle Maßnahmen setzt ARM 2.0 mit Mitteln des WLAN-Standards 802.11 um. Daher sollten die Mechanismen mit allen Wireless-Client-Karten der verschiedenen Hersteller funktionieren.
Die Produktfamilie von Aruba Networks für Wireless-LAN-Infrastrukturen
Für eine bessere Nutzung der zur Verfügung stehenden Kanäle weist ARM 2.0 Clients, falls möglich, einen geeigneten Kanal im 5-GHz-Band zu. Dort stehen 23 überlappungsfreie Kanäle zur Verfügung. Nutzen 11n-Geräte allerdings eine Kanalbandbreite von 40 MHz statt von 20 MHz sind es nur noch 11 Kanäle. Im Vergleich dazu sind es im 2,4-GHz-Band aber nur drei überlappungsfreie Kanäle. Hat ein Client Schwierigkeiten bei der Anmeldung im 5-GHz-Band, erlaubt das System auch eine Anmeldung im 2,4-GHz-Band.
Die Funktion lässt sich aber auch abschalten. Dies ist etwa sinnvoll, wenn es um größere Entfernungen geht. Denn Funkwellen im 2,4-GHz-Band kommen weiter. Theoretisch sei es auch möglich, wie Aruba im Gespräch mit Network Computing bestätigte, die Zuordnung auch von bestimmten Applikationen mit Hilfe der integrierten Firewall abhängig zu machen. Dies sei aber derzeit nicht implementiert.
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