Mobilkommunikation / WLAN:
Aruba gibt »iPhone« für Unternehmenseinsatz frei
Apples iPhone hat Interoperabilitätstests mit den Wireless-LAN-Systemen von Aruba Networks erfolgreich absolviert. Auch in Bezug auf die Sicherheit des Smartphones hat die US-Firma keine Bedenken.
Geprüft, und für gut befunden: Laut Aruba eignet sich das iPhone sehr wohl für den Einsatz in Corporate Networks.
Als tauglich für den Einsatz in drahtlosen Firmennetzwerken hat Aruba Networks das iPhone befunden. Aruba prüfte, ob das Smartphone mit seinen Access-Points, WLAN-Controllern (»Mobility Controller«) und Managementsoftware zusammenarbeitet.
Nach Angaben von Aruba wurde der Test unter realistischen Bedingungen durchgeführt, ohne Beteiligung von Technikern von Apple. Sicherheitsverfahren, wie die Datenverschlüsselung mittels WEP, WPA-PSK und WPA2, funktionierten demnach reibungslos.
Gleiches gilt die Kommunikation über VPNs, die Authentifizierung bei Portalen mithilfe von Public-Shared-Keys und das Roaming zwischen Wireless LANs.
Für Paketanalyse und Firewalls tauglich
Auch der Einsatz von Arubas eigenen Sicherheitsfunktionen, etwa Firewalls und Packet-Inspection, brachte das iPhone angeblich nicht aus dem Gleichgewicht. Damit, so der WLAN-Hersteller, sei das Gerät durchaus für den Einsatz in Unternehmen tauglich.
Aruba vertritt damit eine andere Einstellung als die Beratungsgesellschaft Gartner. Diese hatte Ende Juni davor gewarnt, das iPhone in Firmennetzen zuzulassen.
Zentrale Kritikpunkte von Gartner sind die angeblich mangelhafte Sicherheit und dass das iPhone nur über einen Mobilfunk-Serviceprovider verfügbar ist. Außerdem bemängelten die Fachleute das Fehlen einer Management-Software beziehungsweise von Schnittstellen zu Programmen anderer Anbieter.
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