Ein skurril anmutender Wettbewerb fand auf der Messe »Conversations Mobile« in Orlando, Florida statt: Mithilfe der Software »Mobile Dictation« konnte ein Benutzer schneller eine SMS erstellen als der Weltmeister im SMS-Tippen.

In Orlando trat Cook erneut gegen Mobile Dictation an, zusammen mit einem Nutzer eines »Blackberry«-Smartphones mit einer QWERTY-Tastatur. Alle drei mussten folgende Nachricht eintippen: »I’m on my way. I’ll be there in 30 minutes.«
Ben schaffte es in 16 Sekunden, der Blackberry-User in 30 Sekunden und ein Nutzer von Mobile Dictation in 7,9 Sekunden.
So merkwürdig dieses Duell auch erscheinen mag, hat es doch einen ernsten Hintergrund. Textnachrichten haben sich zu einem allgemein akzeptierten Informationsmedium entwickelt, auch im professionellen Bereich - und zu einem blendenden Geschäft für Mobilfunk-Carrier.
Allerdings sehen sich viele Nutzer mit folgenden Problemen konfrontiert: Zum einen verfügt nicht jeder über flinke Finger, zum anderen stoßen die Designer von Mobilfunkgeräten an natürliche Grenzen, was die Größe der Tastatur betrifft. Das Maß aller Dinge sind die Finger der Nutzer.
E-Mails oder SMS mittels Spracheingabe zu verfassen, könnte einen Ausweg bieten. Auch ältere Semester, die sich mit dem Tippen schwer tun, würden dann möglicherweise Spaß an SMSen finden.
Einen Vorteil hat das konventionelle Verfahren allerdings: Tippen kann man auch während eines Meetings, wenn man – scheinbar aufmerksam - drögen Vorträgen lauscht oder ellenlange Präsentationen über sich ergehen lassen muss.
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