Die Appliances der Reihe »Data Center Acceleration«, kurz DX, mustert Juniper Networks aus. Die Produktlinie kam durch die Übernahme von Redline Networks vor drei Jahren ins Haus.
Die DX-Linie umfasst vier Modelle: die DX3200, 3280, 3600 und 3680. Die Appliances bieten Load-Balancing-Funktionen für Web-Server, ähnlich wie die Geräte von Citrix, F5 Networks, Array Networks und Foundry. Gegen die Produkte dieser Anbieter konnte sich DX3000er Reihe jedoch nicht durchsetzen.

Werden ausgemustert: die Appliances der
Reihe DX3000 von Juniper.
Juniper erwarb die Systemlinie im Jahr 2005 durch die Übernahme von Redline Networks für 132 Millionen Dollar – keine gute Investition, wie sich jetzt zeigte.
Ein Problem der ehemaligen Redline-Appliances war, dass sie nicht für IPv6, Peer-to-Peer-Netze und Streaming-Video ausgelegt waren. Juniper musste die Systeme entsprechend nachbessern.
Von DX zu WX und WXC
Juniper will Firmen, welche die DX-Systeme einsetzen, nun andere Geräte aus seiner Load-Balancing-Palette anbieten. Dies sind die Appliances der WX- und WXC-Reihe.
Die WX-Systeme sind für das Beschleunigen von Anwendungen ausgelegt, die über Weitverkehrsverbindungen genutzt werden. Sie unterstützten Bandbreiten zwischen 64 kBit/s und 155 MBit/s.
Mit Festplatten von 40 GByte bis 3 TByte für das Zwischenspeichern von Daten sind die WXC-Geräte ausgerüstet. Sie können in Verbindung mit WAN-Links von 128 kBit/s bis 155 MBit/s eingesetzt werden.
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