Federn lassen musste Intel im vierten Quartal des Geschäftsjahrs 2006: Der Umsatz sank im Vergleich zum selben Zeitraum 2005 um 5 Prozent auf rund 9,7 Milliarden Dollar, der Gewinn gar um 39 Prozent auf 1,5 Milliarden Dollar. Dennoch waren die Analysten positiv überrascht.

Paul Otellini, Präsident und CEO von Intel: »Das Jahr endete mit einem starken vierten Quartal.«
Nachdenklich stimmte die Analysten nach einem Bericht im Wall Street Journal allerdings der Ausblick auf das erste Quartal des Geschäftsjahres 2007: Intel erwartet in diesem Zeitraum einen Umsatz von 8,7 bis 9,3 Milliarden Dollar.
Die Brutto-Gewinnmarge soll bei etwa 49 Prozent liegen. Das sind 0,9 Prozent weniger als im vierten Quartal 2006. Intel begründet diesen Rückgang mit Investitionen in Halbleiterwerke und neue Fertigungstechniken.
Ein Blick auf das komplette Geschäftsjahr 2006: Der Umsatz sank im Vergleich zu 2005 um 3,4 Milliarden Dollar (-9 Prozent) auf 35,4 Milliarden Dollar, der Gewinn auf 5 Milliarden Dollar (-42 Prozent).
Ein schwacher Trost dürfte sein, dass es derzeit AMD auch nicht besser ergeht. Der Hersteller gab am 11. Januar eine Gewinnwarnung für das vierte Quartal des Geschäftsjahres heraus.
AMD erwartet für das Q.4/2006 einen Umsatzzuwachs vor nur 3 Prozent auf 1,37 Milliarden Dollar. Die endgültigen Zahlen wird der Konzern am 23. Januar veröffentlichen.
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