Im Kampf gegen den aufmüpfigen Konkurrenten AMD will Intel heute einen weiteren Treffer landen. Der Halbleiterhersteller präsentiert den »Xeon MP 7000«. Die CPU hat vier Rechenkerne.

Es ist davon auszugehen, dass zunächst Zweiwege-Systeme auf den Markt kommen, also Rechner mit zwei CPU-Sockeln und insgesamt acht Rechenkernen.
Tigerton ist der zweite Vierkern-Prozessor von Intel. Der erste mit der Bezeichnung »Cloverton« (Xeon 5300) wird voraussichtlich im November erhältlich sein. Er ist für kleinere Server mit einem Prozessor bestimmt.
Auch bei CPUs für Desktop-Systeme setzt Intel auf vier Kerne. Anfang November soll das erste Mitglieder dieser Prozessor-Familie auf den Plan treten. Sein Name: »Core 2 Extreme QX6700«.
Im Gegensatz zu Intel wird AMD erst im Lauf des kommenden Jahres Quad-Core-Prozessoren parat haben. Etwa Mitte 2007 will das Unternehmen einen Vierkern-»Opteron« für Serversysteme vorstellen.
Um Intel in den kommenden Monaten bei Vierkern-CPUs das Feld nicht komplett zu überlassen, zumindest bei Prozessoren für Desktop-Systeme, hat AMD eine Art Zwischenlösung entwickelt. Die 4x4-Plattform mit zwei Dual-Core-Prozessoren der Reihe »Athlon 64 X2« zielt in erster Linie auf den Markt der Hochleistungs-Spiele-PCs.
Weitere Informationen unter
White Paper von Intel zu Duo- und Quad-Core-Prozessoren
Beitrag auf Computerbase zu AMDs Quad-Core-Prozessor »Barcelona«
Die aktuellen Tipps der Redaktion
Egal welche Art von Software Sie suchen:
Im SoftwareGuide der Network Computing finden Sie detaillierte Informationen und
direkte Downloadmöglichkeiten zu mehr als 7500 Softwarelösungen von über 5200 Herstellern.
© 2008 Network Computing. All rights reserved. Für den Inhalt der Leserkommentare kann CMP-WEKA Verlag GmbH & Co. KG keine Haftung übernehmen.
Jede Haftung ist ausgeschlossen.