Network Computing

Online-Backup

IBM steigt durch Übernahme in Online-Backup-Geschäft ein  

Von: Bernd Reder

Durch den Kauf von Arsenal Digital hat sich IBM den Zugang zum Geschäft mit Online-Backup-Services gesichert.

Entweder selbst machen oder zukaufen. Vor diese Wahl gestellt, entschied sich IBM im Bereich Online-Backup und Disaster-Recovery für »Kaufen«.

 

Die Neuerwerbung heißt Arsenal Digital Solutions, ist in den USA beheimatet und hat sich auf Services für die Online-Datensicherung spezialisiert. Die Übernahme soll im ersten Quartal 2008 abgeschlossen sein. Details, speziell zum Kaufpreis, gaben beide Firmen nicht preis.

 

Die Dienstleistungen von Arsenal sollen IBMs »Tivoli«-Produktlinie von Backup-Software ergänzen. Außerdem sieht IBM in den Dienstleistungen von Arsenal eine sinnvolle Ergänzung für seine Storage-Systeme.

 

Backup von Server- und Client-Daten

 

Unter dem Namen »Via Remote« bietet Arsenal das Sichern und Wiederherstellen von Betriebssystemen, Daten und Anwendungen an, die auf Servern und Client-Systemen im Unternehmensnetz vorhanden sind.

 

»Via Back« erledigt dasselbe, allerdings mit Daten, die auf den Systemen eines Hosting-Partners einer Firma oder einer Behörde lagern.

 

Mit dem Einstieg in das Online-Backup-Geschäft folgt IBM seinen Konkurrenten: EMC beispielsweise übernahm im September Berkely Data Systems, den Anbieter des Services »Mozy«. Seagate ist bereits seit einem Jahr nach dem Kauf von Evault in diesem Bereich aktiv.

 

Auch Hewlett-Packard, Dell, Iomega und Symantec bieten vergleichbare Dienste an.

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