Network Computing

Forschung: Optische Netzwerkkomponenten

IBM: Optischer Transceiver für 160 GBit/s  

Von: Bernd Reder

Auf der »2007 Optical Fiber Conference« stellen Forscher von IBM den Prototypen eines optischen Transceiver-Chipsets vor. Die Bausteine transportieren Daten mit bis zu 160 GBit/s, acht Mal so viel wie heute verfügbare Komponenten.


Die Fachleute der Firma werden das Chipset am 29. März auf der Konferenz in Anaheim (Kalifornien) präsentieren.

 

»Die Datenexplosion bei der Übertragung von Filmen, TV-Shows, Musik oder Fotos schafft eine Nachfrage nach größerer Bandbreite und höheren Geschwindigkeiten in der Netzverbindung«, sagt Dr. Tze-Chiang Chen, Vice-President Science and Technology der Forschungssparte von IBM. »Wir glauben, dass unsere optische Transceiver-Technologie darauf eine Antwort bietet.«

 

Mit dem Transceiver reduziert sich die Download-Zeit für einen Film im HD-Format (High-Definition) von bisher 30 Minuten auf eine Sekunde.

 

Der optische Transceiver mit Driver- und Receiver-ICs (Integrated Circuits) wurde mithilfe der CMOS-Technik hergestellt. Dies ist ein Standardverfahren, das für hohe Stückzahlen bei vergleichsweise niedrigen Kosten ausgelegt ist.

 

Die optischen Komponenten des Chipsets bestehen aus Materialien wie Indium-Phosphid (InP) und Gallium-Arsenid (GaAs). Das Ganze wurde in ein Package der Größe 3,25 x 5,25 Millimeter integriert.

 

Das Transceiver-Chipset soll laut IBM in preisgünstigen optischen Übertragungssystemen zum Einsatz kommen. Diese können beispielsweise Settop-Boxen und Home-PCs miteinander verbinden.

 

 

 

 

www.ibm.com

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