Der Speichermarkt konsolidiert weiter. Diesmal verstärkt sich IBM durch Diligent, einen Anbieter von Deduplizierungslösungen. Die Technologie wird derzeit als besonders sexy eingeschätzt.
IT-Manager drohen unter Datenbergen zu ersticken, die aber oft zigmal dieselben Informationen enthalten. Hier hilft Deduplizierung: Alle Daten werden durchforstet und im Gesamtsystem nur noch genau ein Mal vorgehalten. Ansonsten finden sich im Speicher Verweise auf diese Fundstelle. Deshalb gilt die Technologie als heißer Kandidat für das Abspecken von zu voluminösen Storage-Systemen.
Das Rennen um die Technologienische, in der eine Handvoll kleine, unabhängige Firmen innovative Lösungen anbieten, ist jetzt voll entbrannt: IBM kauft Diligent, eine Deduplizierungs-Fima mit Hauptsitz in Framingham, Massachusetts. Forschungslabors befinden sich in Tel Aviv, Israel. Über finanzielle Details bewahren die Unternehmen Stillschweigen.
Vor kurzem schluckt IBM mit FilesX ein Unternehmen, das Software für das Sichern von unternehmenskritischen Daten anbietet. Man darf gespannt sein, wann die nächsten Deals folgen werden.
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