Die psychologisch wichtige 100-Dollar-Preisgrenze wollen die Anbieter von Wireless-USB-Produkten bis Ende des Jahres unterschreiten. Die Grundlage dafür bilden preisgünstigere Chipsätze.

Bislang sind es vor allem die hohen Kosten der Chipsets, die Wireless-USB-Produkte im Vergleich zu ihren kabelgebundenen Vettern unattraktiv machen. Speziell Komponentenhersteller aus Taiwan geben Geräten keine Chance, die mehr als 150 Dollar kosten, wie das derzeit noch der Fall ist. Das ist 15 Mal so viel, wie Anwender für kabelgestützte USB-Produkte berappen müssen.
Datenraten noch zu niedrig
Ein weiterer Schwachpunkt ist die mäßige Datenrate, die Dongles und Hubs derzeit bieten. Sie liegt bei 30 bis 50 MBit/s. Mindestens 100 MBit/s seien aber notwendig, um die Technik – und die höheren Preise – den Nutzern schmackhaft zu machen, so Hersteller von Peripherieprodukten.
Bis Ende des Jahres erwarten Firmen wie wie Gemtek Wireless-USB-Geräte, die 70 bis 100 MBit/s erreichen. Realtek Semiconductor geht davon aus, dass im ersten oder zweiten Quartal 2008 mehr als 100 MBit/s erreicht werden.
Dann, so der Halbleiterhersteller, werden die Hersteller von Notebook-Rechnern WUSB-Module in ihre Systeme integrieren.
Über Wireless-USB sollen sich bis zu 127 Peripheriesysteme wie externe Festplatten, Drucker, Flash-Speicherlaufwerk, aber auch Digitalkameras oder MP3-Player drahtlos an Rechner ankoppeln lassen.
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