Network Computing

Kostenloses Passwort-Recovery-Programm

Hands-on-Test: Mit Linux-Tool Windows-Passwörter retten  

Von: Dirk Jarzyna, Bernd Reder

Das Kreuz mit den Passwörtern, mit denen ein Windows-Rechner gesichert wird, dürfte jedem Administrator bekannt sein: User vergessen sie; manchmal verlässt der IT-Manager, der sie verwaltet, mitsamt der Passwort-Liste das Unternehmen, et cetera, et cetera. Abhilfe schafft ein kostenloses Linux-Tool: der Offline-NT-Password- und Registry-Editor.

Ohne einen gültigen Benutzernamen und das dazu gehörende Passwort ist ein Windows-PC so gut wie wertlos. Situationen, die dazu führen können, dass ein Passwort in Vergessenheit gerät, sind nicht selten: Benutzer verlassen das Unternehmen, Änderungen werden nicht dokumentiert, IT-Mitarbeiter kündigen, ein System-Crash befördert die Liste mit den »Zauberwörtern« in den Daten-Orkus.

 

 

 

Nach einem Passwortverlust n ist der Zugriff auf Windows-Computer und die darauf gespeicherten Daten ohne vernünftige Dokumentation fast nicht mehr möglich. Glücklicherweise gibt es ein kostenloses Open-Source-Programm, das in der Lage ist, Windows-Passwörter zu knacken: den Offline-NT-Password- und Registry-Editor.

 

Die Utility basiert auf Linux und arbeitet, wie der Name bereits verrät, offline. Der Administrator bootet den jeweiligen PC einfach mit einer CD-ROM, auf die er zuvor das ISO-Image des Programms gebrannt hat.

 

Die Applikation erkennt Benutzerkonten und erlaubt es, Passwörter auf einen beliebigen Wert zurückzusetzen. Dies funktioniert sogar bei blockierten oder deaktivierten Konten.

 

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