Auf einer Tagung kritisierte ein Manager von Google, dass IT-Manager zu viel Zeit für die Verwaltung von Software-Beständen verschwendeten.

Will Software nur noch online nutzen, statt sie auf dem PC zu installieren: Dave Girouard, Vice President von Google.
Eines der Dinge, die Girouard abschaffen möchte, sind Office-Applikationen, die auf Desktop-Rechnern installiert werden. Stattdessen favorisiert er ein Modell à la Application-Service-Provider: Anwendungen stehen im Web bereit und werden vom User bei Bedarf aufgerufen.
Google hat bekanntlich mit »Google Docs & Spreadsheets« ein entsprechendes Produkt entwickelt. Es lässt sich mit anderen Angeboten des Herstellers kombinieren, etwa dem E-Mail-Service, Instant-Messaging und »Google Calendar«.
Girouard deutete an, dass das Unternehmen für Firmenkunden ein »Premium Bundle« dieser Anwendungen zusammenstellen möchte. Dieses soll Interessenten gegen Bezahlung zur Verfügung gestellt werden.
Es war sicherlich kein Zufall, dass Girouard diese Aussagen kurz nach dem Start von »Windows Vista« machte. Mit dem neuen Betriebssystem und »Office 2007« hat Microsoft zwei Pakete herausgebracht, die exakt in die andere Richtung weisen - mehr Software auf den PC zu packen.
Allerdings gibt es auch bei Microsoft Überlegungen, Applikationen künftig online »on demand« bereitzustellen. Derzeit erschöpft sich das Angebot des Unternehmens allerdings darin, dass Anwender Desktop-Programme von einem Microsoft-Server herunterladen können, statt sie auf einer DVD zu beziehen.
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