Ausgerechnet Google, das Ende 2006 für 1,3 Milliarden Dollar das Video-Portal Youtube übernommen hat, warnt jetzt vor den negativen Folgen von Web-TV.

Im wahrsten Sinne des Wortes eine Killer-Applikation für das Internet: Online-Video-Portale wie Youtube.
»Die Web-Infrastruktur, selbst unsere eigene, sind nicht entsprechend skalierbar«, so Vincent Dureau, Googles Leiter des Bereichs TV-Technologie. Als Alternative bot das Unternehmen eine Kooperation mit den Betreibern von Kabel-TV-Netzen an.
Die Vertreter von Kabel-TV-Firmen und Fernsehsendern nahmen solche Aussagen mit Erleichterung auf. Sie beobachten mit Misstrauen das Vordringen von Internet-Service-Providern und Firmen wie Google in ihre Geschäftsgebiete.
Laut einer Studie der Beratungsgesellschaft Gartner entfallen mittlerweile 60 Prozent des gesamten Verkehrs im Internet auf den Austausch von Daten über Peer-to-Peer-Netze. Davon wiederum nehmen mehr als 50 Prozent Videos ein, etwa Filme oder einzelne Folgen von TV-Serien.
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