Eine Gruppe von Netzwerk- und IT-Firmen unter der Führung von Google und Intel will die Entwicklung von IT-Systemen durchsetzen, die weniger Strom verbrauchen.

Das Projekt mit dem Namen Climate Savers Smart Computing will erreichen, dass sich alle Großfirmen (Fortune 500) dazu verpflichten, »Stromfresser« aus ihren Rechenzentren und Büros zu verbannen.
Bis 2010 sollen PCs mit Stromversorgungen ausgerüstet werden, die einen Wirkungsgrad von mindestens 90 Prozent haben. Bei Server-Systemen mit einem oder zwei CPU-Sockeln wird ein Wirkungsgrad von 92 Prozent angestrebt.
Diese Maßnahmen sollen dank des niedrigeren Stromverbrauchs den Kohlendioxid-Ausstoß um 54 Millionen Tonnen pro Jahr senken. Für die Anwender bedeutet dies um 5,5 Milliarden Dollar niedrigere Stromrechnungen.
Allerdings, so die Mitglieder der Initiative, wird ein Energiespar-Desktop-Rechner anfangs 20 Dollar mehr kosten als ein konventionelles Modell. Bei Servern beträgt der Aufschlag rund 30 Dollar. Diese Mehrkosten würden jedoch nach einiger Zeit dank der steigenden Stückzahlen verkaufter Systeme sinken.
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