Nutzer von IBMs Portal-Software »Websphere« kommen künftig in den Genuss von »Youtube« und anderen Gadgets von Google. Das sieht ein Abkommen zwischen beiden Firmen vor.

Bald auch für »Websphere«-Nutzer verfügbar: Google-Gadgets wie Google Maps.
Diese Web-Anwendungen sollen nun auch Websphere-Nutzern zur Verfügung stehen.
Viele Firmen haben solche Applikationen aus ihren lokalen Netzen bislang »ausgesperrt«. Die Gründe: Sicherheitsbedenken und die Angst, dass Mitarbeiter Arbeitszeit vergeuden.
IBM argumentiert nun, dass es für Unternehmen besser sei, bestimmte Web-Anwendungen zuzulassen. Auf diese Weise könne die IT-Abteilung die Nutzung solcher Gadgets besser kontrollieren.
»Außerdem gibt es viele Dienste, die nicht nur für private User von Wert sind, sondern auch für Firmenmitarbeiter«, sagt Larry Bowden, Vizepräsident von IBMs »Lotus«-Geschäftsbereich.
Die Google-Gadget-Funktion stehen allen Anwendern kostenlos zur Verfügung, welche die »Websphere Portal Version 6.0« einsetzen. Gleiches gilt für Nutzer von »Websphere Portal Express«.
Später will IBM noch eine Such-Software herausbringen, mit der sich Content einfacher aufspüren lässt, der in firmeninternen Netzen publiziert wurde. Das Unternehmen machte keine Angaben dazu, ob dieses Programm die Search-Engine von Google verwendet.
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