Nutzer des E-Mail-Dienstes GMail von Outlook können nur ihre Postfächer mithilfe des Protokolls IMAP mit mobilen Geräten und Desktop-Rechnern synchronisieren.
Google nutzt die amerikanische Ausgabe der Netzwerkfachmesse Interop in New York, um IMAP für GMail zu präsentieren. Der Vorteil des Internet Message Access Protocol ist, dass die Nachrichten auf dem Mailserver bleiben.
Aktionen des Users, etwa das Verschieben oder Löschen, bleiben dadurch erhalten. Das ist vor allem dann vorteilhaft, wenn der Anwender von unterschiedlichen Geräten, wie PC und Smartphone, auf das Postfach zugreift.
Er muss dann nicht erneut auf dem Smartphone dieselben Nachrichten durchgehen, sortieren oder markieren, die er bereits zuvor auf dem PC bearbeitet hat. Dies ist dagegen bei POP3 der Fall.
IMAP für GMail arbeitet mit den gängigen E-Mail-Programmen zusammen, darunter Outlook 2007 und 2003, Outlook Express, Apple Mail, Windows Mail von Vista und Thunderbird.
Gleiches gilt für die E-Mail-Clients von Smartphones, mit Ausnahme von Versamail von Palm. Die Geräte müssen allerdings SMTP-Authentifizierung unterstützten.
In einem Video auf Youtube zeigt Google, wie sich mobile Geräte konfigurieren lassen. In der deutschen Version von GMail beziehungsweise Google Mail fehlen allerdings die Einstellungsmöglichkeiten für IMAP noch.
Noch ein Hinweis: Auch in Deutschland findet vom 6. bis zum 8. November die Interop statt, und zwar auf dem Messegelände in Berlin.
Die aktuellen Tipps der Redaktion
Egal welche Art von Software Sie suchen:
Im SoftwareGuide der Network Computing finden Sie detaillierte Informationen und
direkte Downloadmöglichkeiten zu mehr als 7500 Softwarelösungen von über 5200 Herstellern.
© 2008 Network Computing. All rights reserved. Für den Inhalt der Leserkommentare kann CMP-WEKA Verlag GmbH & Co. KG keine Haftung übernehmen.
Jede Haftung ist ausgeschlossen.