Die elektronischen Informationsberge in Firmen und Behörden wachsen stetig an. Kein Wunder, dass immer mehr Firmen spezielle Suchsoftware einsetzen. Laut Gartner geben sie 2007 dafür 730 Millionen Dollar aus.

Allerdings warnt die Beratungsgesellschaft davor, den Wert von Suchprogrammen überzubewerten. »Der wahre Wert solcher Software besteht darin, dass sie den Anwender dazu zwingt, alle Informationen zu indizieren und zu klassifizieren«, sagt Tom Eid, Vizepräsident bei Gartner. »Erst dadurch werden die Daten zugänglich.«
Eine Universallösung à la Googles »Desktop Search« oder vergleichbaren Produkten von Microsoft gibt es laut Eid jedoch nicht. Kein Anbieter könne alle Anforderungen abdecken.
Deshalb wird sich seiner Ansicht nach der Markt für »Information-Access«-Softwareprodukte weiter differenzieren. Gefragt seien Lösungen, die den Datenbestand auf einzelnen Geräten, in Intranets und im Web zugänglich machten.
Zudem sei es notwendig, die Suchergebnisse je nach Datentyp und Anforderungen des Anwenders in unterschiedlicher Form zu präsentieren.
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