Im Rahmen der »Neuaufstellung für die Zukunft«, so der offizielle Terminus, streicht Fujitsu-Siemens in Deutschland 700 Stellen. Das entspricht 12 Prozent Arbeitsplätze.
Der Hersteller von Arbeitsplatzrechnern, Notebooks, Servern und Storage-Geräten begründet die Maßnahme mit der »strategischen Neuausrichtung und Veränderungen des Infrastruktur-Portfolios«.
Der Abbau der 700 Arbeitsplätze bei der Fujitsu-Siemens Computers GmbH stehe aber nicht in Zusammenhang mit dem Verkauf der Anteile von Siemens an dem Joint-Venture an Fujitsu, so die Firmenleitung. Keine Entlassungen soll es bei »gewerblichen Mitarbeitern« geben, also in der Produktion in den Werken Augsburg und Sömmerda.
In Augsburg beschäftigt der Hersteller 500 Mitarbeiter, am Standort Sömmerda 100. Insgesamt hat Fujitsu-Siemens in Deutschland rund 6000 Beschäftigte.
Zudem kündigte der Hersteller Änderungen beim Infrastruktur-Produktportfolio an. Im Klartext: Fujitsu-Siemens dürfte einige Produktlinien einstellen. Welche das sind, gab der Konzern noch nicht bekannt.
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