Nach Dell, Sony, Lenovo und Toshiba prüft nun auch Fujitsu, ob fehlerhafte Akkus von Sony aus seinen Notebooks entfernt werden müssen.
Nach Informationen der Nachrichtenagentur Reuters will Fujitsu Computer Systems rund 290.000 Stromversorgungen überprüfen, die in mobilen Rechnern der Firma Verwendung finden. Es handelt sich nach Angaben von Fujitsu um eine Vorsichtsmaßnahme. Bislang seien keine Fälle bekannt geworden, in denen Sony-Akkus Probleme in Geräten von Fujitsu verursacht hätten.
Die in Deutschland tätige Tochter Fujitsu Siemens ließ verlauten, dass der Konzern auf freiwilliger Basis ein Austauschprogramm starten wird. Die Voraussetzung ist laut FSC, dass eigene Recherchen oder Informationen von Sony den Verdacht erhärten, dass auch Geräten von FSC Schäden drohen.
Sony hat mittlerweile ein weltweites Austauschprogramm gestartet, um die defekten Akkus aus dem Verkehr zu ziehen. In mehreren Fällen hatten zu heiße Stromversorgungen Notebooks zum Schmelzen gebracht oder in Brand gesteckt.
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