Network Computing

Erleichtert Umstieg auf IPv6

Foundry implementiert Dual-Stack für IPv4 und IPv6  

Von: Werner Veith

Mit dem Release 4.1.00 von »IronWare« ermöglicht Foundry den Dual-Stack-Betrieb für IPv6 und IPv4. Außerdem ergänzt der Hersteller die Software um verschiedene Protokolle.

Für die Modelle »FastIron Edge X/XE« und »FastIron Super X/SX« von Foundry Networks gibt es jetzt das Release 4.1.00 von Iron-Ware. Damit können Unternehmen zunächst IPv4-Dienste einsetzen und diese dann entsprechend auf Routing über IPv6 umstellen. Über IPv6-to-IPv4-Tunnel lassen sich IPv6-Pakete über IPv4-Netze leiten.

 


Der Switch »FastIron Super X« für Layer 2 und 3 von Foundry Networks

 

Für IPv6 beherrscht die Software RIPng (RIP-Next-Generation), OSPFv3 oder IPv6-Static-Routing. Außerdem gibt es etwa ACLs (Access-Control-Lists) mit IPv6. Multicast-Listener-Discovery-Snooping (MLD-Snooping) dient zur Verteilung von Multicast in IPv6-Netzwerken.


Weiter bringt Iron-Ware das Metro-Ring-Protocol (MRP) und das Virtual-Switch-Redundancy-Protocol (VSRP). Zudem gehören dazu Multiple-Spanning-Trees (802.1s), Link-Aggregation (802.3ad). und IGMPv2/v3-Snooping (Internet-Group-Management-Protocol). Die Preise für das Upgrade liegen je nach Switch-Modell zwischen 5.495 Euro und 12.095 Euro.

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