Im Marketing-Gedonnere der Ankündigungen von Quad-Core-Rechnern und den ersten Dells mit AMD-Prozessoren ist sie fast untergegangen – die Nachricht, dass Dell den Bereich Managed-Services ausbaut.
Das Unternehmen kaufte zu diesem Zweck ACS. Die britische Firma hat sich auf Dienste wie Anwendungsmanagement und das Implementieren von IT-Systemen spezialisiert. Zusätzlich bietet sie die damit verbundenen Beratungsleistungen an.
ACS installiert beispielsweise neue Applikationen, Client-Software oder Betriebssystem-Upgrades auf mehreren hundert oder tausend Systemen. Ein weiteres Standbein sind gemanagte Sicherheitsdienste, wie etwa das Aufsetzen und Verwalten von Firewalls, Antiviren-Software und Intrusion-Detection-Systemen.
Durch die Übernahme von ACS möchte Dell offenkundig seine Abhängigkeit vom Hardware-Geschäft verringern. So verlor Dell laut Gartner im dritten Quartal den ersten Platz unter den PC-Herstellern an HP. Hinzu kommt, dass im Geschäft mit Dienstleistungen immer noch höhere Margen zu erzielen sind als mit Hardware.
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