Mit dem für ihn üblichen Tamtam hat Apple-Chef Steve Jobs auf der Worldwide Developers Conference des Unternehmens die nächste Generation des »iPhone« präsentiert, das iPhone 3G. Das Smartphone unterstützt nun UMTS und arbeitet besser mit Microsofts Exchange-Server zusammen.
Bislang war Apples iPhone ein Smartphone, das vor allem durch sein Design und die intuitive Bedieneroberfläche zu überzeugen wusste. Funktionen, die für Unternehmenskunden wichtig sind, blieben dagegen auf der Strecke, etwa Unterstützung für 3G-Mobilfunknetze (UMTS) und die Zusammenarbeit mit Microsofts weit verbreiteter Kommunikations- und Collaboration-Plattform Exchange.

Das Apple iPhone 3G ist in den USA ab
199 Dollar zu haben.
Doch mit dem neuen iPhone 3G wird das alles anders, wie Apples Chief Executive Officer Steve Jobs auf der Worldwide Developers Conference (WWDC) in San Francisco mitteilte. Offenkundig will sich Apple nicht alleine auf private Nutzer verlassen, sondern mit der neuen Ausgabe seines Mobilgeräts auch verstärkt den lukrativen Enterprise-Markt beackern.
Die wichtigsten Neuerungen
Neben UMTS unterstützt das iPhone 3G dank eines integrierten GPS-Empfängers auch ortsbezogene Dienste (Location Based Services, LBS) und Navigationsanwendungen. Damit zieht das Gerät gleich mit Konkurrenten wie RIM (Blackberry) und Nokia.
Das Quad-Band-Gerät ist zudem für HSPA (High-Speed Packet Access) ausgelegt, quasi einen »Datenturbo« auf Grundlage von UMTS mit Download-Raten von 7,2 MBit/s. Weitere unterstützte Funktechniken sind EDGE, Wireless-LAN und Bluetooth 2.0.

Apple-CEO Steve Jobs hob bei der Präsentation des iPhone 3G
die verbesserte Zusammenarbeit mit Microsoft Exchange hervor.
Breiten Raum nahm in der Präsentation von Jobs auf der WWDC das Thema »Exchange« ein. Das neue Smartphone arbeitet laut Apple besser mit der Software von Microsoft zusammen. Nutzer des iPhone können, ebenso wie User von Windows-Mobile-Geräten, E-Mails empfangen und senden sowie Kontaktlisten und Kalenderdaten mit einem Exchange-Server abgleichen.
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