Network Computing

Mobilkommunikation / Voice-over-IP

Ciscos Telefon »WIP300« verstieß gegen Regeln der »GNU General Public License«  

Von: Bernd Reder

Wie Cisco einräumte, verstieß die Cisco-Tochter Linksys beim WLAN-Telefon »WIP300« gegen die Vorgaben, welche die GNU-GPL bei Verwendung des Betriebssystems Linux vorsieht.


Linux inside: das WLAN-Telefon »WIP300« von Cisco-Linksys.

Firmen dürfen Linux nur dann in Produkten einsetzen, wenn sie den Source-Code offenlegen. Wie bei einer wachsenden Zahl von Smartphones und WLAN-Telefonen kommt auch beim WIP300 Linux zum Zuge.

 

Allerdings unterschlug Cisco/Linksys der Open-Source-Gemeinde einen Teil des Programmcodes, der für das Gerät entwickelt wurde. Das Unternehmen hat mittlerweile den Fauxpas eingeräumt und Schritte angekündigt, um den Fehler wieder gut zu machen.

 

Mit dem WIP300 können Nutzer über ein Wireless-LAN auf Basis des Standards IEEE 802.11g (54 MBit/s) Telefonate führen. Das Gerät gehört zur Familie von Linksys‘ »iPhone«-Telefonsystemen.

 

Wegen der Nutzung des Namens »iPhone« hat sich zwischen Cisco Systems und Apple ein Rechtsstreit entzündet. Apple hat bekanntlich ein gleichnamiges Mobiltelefon vorgestellt.

 

In dieser Sache gibt es nichts Neues: Cisco hat Klage vor einem Distriktgericht in Kalifornien eingereicht. Eine Entscheidung in der Sache steht noch aus.

 

 

 

www.cisco.com

 

 

 

www.linksys.com

 

 

 

Das »iPhone WIP300«

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