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Cisco: Hochleistungs-Prozessor für Router mit 40 Kernen  

Von: Bernd Reder

Angeblich fünf Jahre lang hat Cisco am »Quantum-Flow-Processor« gearbeitet. Nun ist die Hochleistungs-CPU fertig. Sie hat 40 Rechenkerne und unterstützt 160 parallele Prozesse.

Der Quantum-Flow-Processor verfügt laut Cisco zudem über ein Chipset, das sich programmieren lässt. Im Rahmen der Entwicklungsarbeiten an der CPU hat das Unternehmen nach eigenen Angaben mehr als 40 Patente angemeldet.

 

Nach Informationen unserer Schwesterpublikation Informationweek.com bestand ein Großteil des Entwicklungsteams aus Fachleuten, die bereits am Silicon-Packet-Processor für das Carrier-Routing-System CRS-1 mitgearbeitet haben. Dieser kam vor vier Jahren auf den Markt.

 

Cisco zufolge hatte der Silicon-Packet-Processor rund 185 Millionen Transistoren. Bei seinem Nachfolger sind es 800 Millionen.

 


Der Quantum-Flow-Processor könnte in einer neuen
Version von Ciscos Carrier-Routing-System (CRS)
Verwendung finden.

 

In welchen Systemen der Quantum-Flow-Processor eingesetzt werden soll, ließ Cisco offen. Allerdings ist zu vermuten, dass es sich um eine neue Version des CRS handeln wird.

 

Eine Pressekonferenz, auf der das Unternehmen eine »Bahn brechende Innovation« vorstellen möchte, ist für Anfang März angesetzt. Auf der Web-Seite von Cisco sind zudem Informationsbruchstücke aufgetaucht, in denen von einer »neuen Serie von Routern« die Rede ist, die mit dem Quantum-Flow-Prozessor ausgestattet sind. Diese Geräte sollen die Grundlage für »Unified-WAN-Services« bilden.

 

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