In Kürze wird Apple eine Version seines »iPhone« herausbringen, die 3G-Mobilfunknetze unterstützt – so zumindest Analysten.
Das iPhone hat sich für Apple zur erhofften Geldquelle entwickelt. Mehr als eine Million Exemplare des Smartphones wurden bereits verkauft.
Vor allem in Europa und Asien wurde jedoch kritisiert, dass die Urform des iPhone keine 3G-Netze (UMTS) unterstützt. Das soll sich offenkundig ändern.
Nach Informationen von Branchenkennern wie Will Strauss vom Beratungshaus Forward Concepts ist ein Modell in Entwicklung, das W-CDMA unterstützt, also die 3G-Mobilfunkversion, die in Europa verwendet wird.

Noch unklar ist laut Strauss dagegen, ob das Breitband-iPhone auch für die schnelle Download-Technik High-Speed Packet Downlink Access (HSDPA) ausgelegt sein wird. Die Chips für das iPhone stammen angeblich von Infineon.
Support für UMTS ist offenkundig vor allem für Mobilfunk-Provider in Europa ein Muss. Vodafone-Chef Arun Sarin sagte beispielsweise am Wochenende in einem Interview in der Sunday Times, Vodafone werde erst dann das iPhone in sein Programm aufnehmen, wenn es für 3G-Dienste ausgelegt ist.
Wohl um zu zeigen, dass Vodafone nicht auf das iPhone angewiesen ist, ist der Mobilfunk-Carrier mittlerweile eine Partnerschaft mit Samsung eingegangen. Rechtzeitig vor Weihnachten wird Vodafone exklusiv das F700 ins Programm aufnehmen.
Dieses Mobiltelefon ist ebenso wie das iPhone mit einem Touchscreen ausgerüstet, außerdem mit einer Schiebe-Tastatur.
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