Auf Rabatte können sich Großkunden von Amazons Speicherservice S3 einstellen. Das Angebot richtet sich an Firmen, die mehrere Terabyte an Daten auf Amazon-Systeme auslagern.
Dass Amazon nicht nur Bücher, Filme, Musik-CDs verkauft, sondern auch Speicherkapazität in seinen Rechenzentren, hat sich noch nicht recht herumgesprochen. Mithilfe des S3-Service (Simple Storage Service) können Unternehmen Datenbestände auf den Storage-Systemen des Anbieters bunkern sowie Hosting- und Streaming-Dienste nutzen.
Derzeit berappen Kunden aus Europa für Datenmengen zwischen 50 und 100 TByte 18 US-Cent pro GByte. Ab 1. November senkt Amazon den Preis auf 17 Cent pro GByte. Nochmals um einen Cent sinken die Kosten bei 100 bis 500 TByte, um einen weiteren ab 500 TByte gebuchter Kapazität.
Amazon begründet die Preissenkung mit der stark gewachsenen Nachfrage nach seinen Web-Services und der damit verbundenen effizienteren Arbeitsweise. Nach eigenen Angaben speichert S3 derzeit mehr als 29 Milliarden Datenobjekte. Ende des zweiten Quartals waren es 22 Milliarden.
Noch ein Hinweise für besonders sicherheitsbewusste Anwender: Amazon transferiert Daten von europäischen Kunden nicht nach USA. Der Konzern unterhält in Europa eigene Rechenzentren mit entsprechenden Storage-Systemen.
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