Das Sanierungsprogramm, das sich der Telekommunikationsausrüster Alcatel-Lucent verordnet hat, wird auch den Standort Deutschland treffen. Vertreter von Gewerkschaften gaben an, dass 1000 der insgesamt 5000 Jobs wegfallen.

In Frankreich werden nach einem Bericht der Nachrichtenagentur dpa rund 1500 Stellen eliminiert. Außerdem werden mehr als 300 befristete Jobs gestrichen.
Der Hintergrund der Maßnahmen ist die schwache Geschäftsentwicklung in den vergangenen Monaten.
So fuhr der Konzern im vierten Quartal des vergangenen Geschäftsjahres einen Nettoverlust von 618 Millionen Euro ein (im Vorjahr: +381 Millionen Euro). Der Umsatz sank von 5,25 Milliarden Euro auf 4,42 Milliarden.
Maßgeblich dafür verantwortlich war das schlechte Abschneiden von Lucent im nordamerikanischen Markt.
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