Der amerikanisch-französische Netzausrüster Alcatel-Lucent hat noch immer mit den Folgen der Fusion zu kämpfen. Verluste und Einbußen bei den Marktanteilen belasten das Ergebnis.
Alcatel hat Lucent vor einem Jahr übernommen. Zumindest bislang ist nicht abzusehen, wann sich dieser Schachzug in schwarzen Zahlen niederschlägt.
Der Umsatz ist im zweiten Quartal des Geschäftsjahres 2007 um vier Prozent auf einen Betrag von 4,33 Milliarden Euro zurückgegangen. Der Nettoverlust ist mit einer Summe von 336 Millionen Euro schon im zweiten aufeinander folgenden Quartal besorgniserregend hoch.
Vor einem Jahr hatten beide Firmen, die damals noch getrennte Wege gingen, zusammengerechnet einen Gewinn von 302 Millionen Euro verbuchen können.
Laut CEO Patricia Russo wird die Kostensenkung fortgesetzt: Im abgelaufenen Quartal hat der Netzwerkausrüster 1900 Mitarbeiter entlassen. In den kommenden drei Jahren sollen über 8000 weitere Stellen gestrichen werden.
Alcatel-Lucent will durch diese Maßnahmen über 600 Millionen Euro in diesem Jahr einsparen.
Die aktuellen Tipps der Redaktion
Egal welche Art von Software Sie suchen:
Im SoftwareGuide der Network Computing finden Sie detaillierte Informationen und
direkte Downloadmöglichkeiten zu mehr als 7500 Softwarelösungen von über 5200 Herstellern.
© 2008 Network Computing. All rights reserved. Für den Inhalt der Leserkommentare kann CMP-WEKA Verlag GmbH & Co. KG keine Haftung übernehmen.
Jede Haftung ist ausgeschlossen.