Network Computing

Seriöse Reports kommen durch

Abgelehnte Spam-Mails: Barracuda vermeidet Überschwemmung  

Von: Werner Veith

Gegen so genannte Backscatter-Mails schützt die Spam-Firewall von Barracuda. Anwender bekommen sonst eine Flut dieser Nachrichten, wenn ihre E-Mail-Adresse von Spammern missbraucht wurde.

Es ist schon schlimm genug für einen Nutzer, wenn seine elektronische Adresse von Spammern als Absender missbraucht wurde. Zu allem Überfluss quillt sein Postfach dann aber mit so genannten Non-Delivery-News über, weil Mail-Server die Spam-Post abgelehnt haben. Gegen diese Nachrichten, auch Backscatter-News genannt, schützt jetzt die Spam-Firewall von Barracuda. Dabei unterscheidet die Lösung zwischen den Backscatter- und relevanten Non-Delivery-Reports. Letztere müssen ja durchkommen, damit der Absender weiß, dass eine von ihm verschickte Mail nicht angekommen ist.

 


Die Spam-Firewall von Barracuda schützt gegen so genannte Backscatter-Mails.

 

Um echte Non-Delivery- von Backscatter-News zu unterscheiden, erhalten alle versandten Mails einen speziellen Tag. Dieser wird mit einem speziellen Code so verschlüsselt, dass er sich nicht fälschen lassen soll. Diese Aufgabe übernehmen die Ausgangsrelais oder die Applikation der Spam-Firewall.

 

Erhält diese nun eine Unstellbarkeitsnachricht, sucht sie in der Mail nach diesem Tag. Dieser muss in der ursprünglichen Mail (Bounce-Message) in der Empfängeradresse vorhanden sein. Existiert der Tag nicht oder wird als gefälscht erkannt, weist die Spam-Firewall den Non-Delivery-Report zurück.

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