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3Com will Tochter Tippingpoint an die Börse bringen  

Von: Bernd Reder

Ende des Jahres will 3Com seine Tochtergesellschaft Tippingpoint als eigenständiges Unternehmen an die Börse bringen.


Stößt die Sicherheitsfirma Tippingpoint nach rund drei Jahren wieder ab: Edgar Masri, Präsident und CEO von 3Com.

Vor gut zweieinhalb Jahren übernahm 3Com für 430 Millionen Dollar den Sicherheitsspezialisten. Tippingpoint hat sich auf Systeme spezialisiert, die Angriffe auf Netze erkennen und abwehren (Intrusion-Detection).

 

Allerdings führt 3Com die Neuerwerbung an der langen Leine. Eine Integration in die Muttergesellschaft fand nicht statt.

 

»Wir glauben, dass diese Entscheidung 3Com und Tippingpoint in die Lage versetzt, sich auf ihre Kernkompetenzen zu konzentrieren«, sagt 3Coms Präsident und CEO Edgar Masri – eine wenig erhellende Aussage.

 

 

Zielgruppe Großfirmen

 

Wie häufig in solchen Fällen üblich, möchte 3Com zunächst die Mehrheit an Tippingpoint behalten. Im Lauf der Zeit soll die Beteiligung dann reduziert werden.

 

Tippingpoint konzentriert sich auf IPS-Systeme für Großfirmen. In diesem Marktsegment hat das Unternehmen einen Marktanteil von etwa 20 bis 30 Prozent.

 

Noch ein Blick auf die Geschäftszahlen von 3Com: Im Geschäftsjahr 2007 fuhr das Unternehmen einen Verlust von 88,6 Millionen Dollar ein. Im Jahr zuvor waren es noch 110,7 Millionen.

 

Der Umsatz kletterte deutlich von 794,8 Millionen Dollar (2006) auf 1,27 Milliarden Dollar. Der Verlust ist in erster Linie darauf zurückzuführen, dass 3Com die Anteile des ehemaligen Partners Huawei am Joint Venture H3C übernahm.

 

 

www.3com.com

 

 

www.tippingpoint.com

 

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